Grundlegende Informationen

Learning Agreements stellen eine Art "Rückversicherung" dar, dass die von Ihnen gewählten Kurse nach deren Besuch im Ausland auch anerkannt werden.

Eine Anerkennung von ausländischen Leistungen kann grundsätzlich in zwei Varianten erfolgen:

  • Direkte Anerkennung als äquivalenter Kurs
  • Indirekte Anerkennung als International Course

 

 Direktes Learning Agreement

Bei der direkten Anerkennung ist es nötig, dass ein basierend auf den "erworbenen Kompetenzen" äquivalenter Kurs vorliegt. Wenn Sie an einer ausländischen Universität also einen Kurs identifizieren, der anhand der Kompetenzbeschriebung zu großen Teilen identisch (> 70 % Übereinstimmung) ist mit einem Kurs, den Sie hier absolvieren müssen/können, können Sie hierfür ein direktes Learning Agreement abschließen. Der hiesige "Slot" für diesen Kurs wird dann mit der Leistung aus dem Ausland gefüllt. Ansprechpartner für direkte Learning Agreements sind immer die hiesigen Modulverantwortlichen.

 

Indirektes Learning Agreement

Sollte es kein direktes Äquivalent zu einem ausländischen Kurs im hiesigen Modulkatalog geben, das Modul thematisch aber in einen Specialization Track (Master) bzw. in den Vertiefungsbereich (Bachelor) passt, so kann eine indirekte Anerkennung als International Course erfolgen.

Ansprechpartner für ein indirektes Learning Agreement ist der jeweilge Trackverantwortliche, in dessen/deren Track das ausländische Modul am besten passt (Master) bzw. der Prüfungsausschuss (Bachelor).

 

Welche Form sollte gewählt werden?

Da die Anzahl der direkten Anerkennungen grundsätzlich nicht limitiert ist (im Gegensatz zu den International Courses und deren Zugehörigkeit in die jeweiligen Spezial-Bereiche) sollte diese Form immer bevorzugt gewählt werden! Indirekte Anerkennungen kommen nur dann in Betracht, falls es kein äquivalentes Modul gibt. Hinzu kommt, dass durch eine direkte Anerkennung auch die Möglichkeit besteht, Fundamentals- bzw. Grundlagen-Module im Ausland zu absolvieren; International Courses werden ausschließlich im Specialization Track (Master) bzw. Vertiefungsbereich (Bachelor) angerechnet.

Ablauf

Nachdem Sie von uns eine Zusage für eine Partnerhochschule erhalten haben (bzw. im Falle von Freemovern kommt die Zusage von der ausländischen Hochschule direkt), sollten Sie beginnen sich um Ihr Learning Agreement zu kümmern. Das Learning Agreement sollten Sie auf alle Fälle abschließen, bevor Sie ins Ausland gehen. Somit sind Sie auf der sicheren Seite und wissen, welche Kurse Sie im Ausland belegen können die hier für Ihr Studium anerkannt werden. Das Formular können Sie hier downloaden. Bei Anerkennung von mehreren Lehrstühlen verwenden Sie bitte je Lehrstuhl ein Formular. 

Der Anerkennungsprozess gliedert sich für Sie in zwei Stufen:

  1. VOR dem Auslandsaufenthalt aber NACHDEM feststeht, an welche ausländische Hochschule Sie gehen, gehen Sie mit dem Formular "Learning Agreement" zu den jeweiligen Lehrstühlen um sich das Ok für die inhaltliche Kursanerkennung einzuholen. Ausnahmen bilden hierzu Kurse der Philosophischen Fakultät, der Wirtschaftsmathematik, der BWL und der VWL. Hier sind Ihre Ansprechpartner die folgenden: 

  2. NACH Ihrer Rückkehr reichen Sie die folgenden vier Dokumente bei Ihrem zuständigen Prüfungsausschuss zur Notenanerkennung und -umrechnung ein:  


Ihre Unterlagen werden daraufhin geprüft und die Noten werden umgerechnet. Ausländische Noten werden an der Universität Mannheim auf der Basis dieser Umrechnungstabellen anerkannt.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Dokumente im Original einzureichen sind.